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Kunst

Kunstprojekt im Jahrgang 10 zum Schülerplaner

Kunst-Schuelerplaner
Die GBS erstellt seit vielen Jahren einen eigenen Schülerplaner für jedes Schuljahr. Dieses "Werkzeug" muss jeder Schüler und jede Schülerin mehrmals am Tag in die Hand nehmen, um Hausaufgaben, Mitteilungen usw. hinein zu schreiben. Von daher ist es keineswegs gleichgültig, wie der Planer gestaltet ist.
Insbesondere der Umschlag sollte ansprechend sein und "irgendwie" den Geist der Schule wiedergeben.

Im Kunstprojekt der Klassen 10a und 10d im Zeitraum November - Dezember 2016 von Lehrerin Sandra Iffland ging es natürlich nicht nur darum, einen "irgendwie coolen" Planerumschlag zu gestalten: Die Schüler lernten, die einzelnen Arbeitsschritte zu dokumentieren, Entscheidungen zu begründen, ihre Ideen digital und mit Handarbeit umzusetzen.

Orientierung gaben hierbei Kriterien aus dem Marketing-Design wie Wiedererkennungswert und Identifikation mit dem Produkt. Der Planer sollte sowohl wichtige Elemente des Georg-Büchner-Designs (Schullogo, Schulfarben, Schulwerte) aufgreifen als auch gestalterisch ansprechend für die Zielgruppe sein. Für die ästhetisch-gestalterische Umsetzung standen den Schülerinnen und Schülern sämtliche Techniken und Mischtechniken, die sie in ihrer Schulzeit erlernt haben, zur Verfügung. Als größte Herausforderung galt es, die einzelnen Gestaltungselemente möglichst im „goldenen Schnitt“ anzuordnen, um eine besonders ästhetische und harmonische Wirkung beim Betrachter zu erzeugen.

Und wie sehen die Ergebnisse aus? Bei Neugier einfach hier klicken!

Handwerkliche Kompetenzen im Kunstunterricht am Thema „Tierplastik“ fördern.

Tierplastik Kunstausstellung GBS Homepage Eindruecke 1

Kunstausstellung und Vernissage am 1.Juni 2015 im Rathaus in Erlensee, Eröffnung um 17 Uhr

Die Klassen 6a und 6c der Georg-Büchner-Schule in Erlensee werden seit dem 2.Halbjahr 2013/14 von Carolin Rehak in Kunst unterrichtet. Im Rahmen ihres Referendariats entwickelte Frau Rehak die Einheit „Handwerkliche Kompetenzen im Kunstunterricht – Tierplastik“, die auch Thema ihrer pädagogischen Facharbeit war. Mit je 2 Wochenstunden führte die junge Lehrerin die beiden Klassen im 2. Halbjahr 2014/15 erfolgreich durch das Projekt. Dabei entstanden handwerklich hergestellte, vielfältige und individuell wunderschöne Tierplastiken der Schülerinnen und Schüler.

Durch das eigene handwerkliche Interesse und Können von Frau Rehak im privaten Leben, das erfahrungsgemäß sehr hilfreich ist, hat sie die Intention den Schülerinnen und Schülern im Kunstunterricht die Chance zu geben handwerkliche Fähigkeiten zu erwerben und erweitern. In der heutigen Zeit sind viele Abläufe technisch automatisiert und Kinder und Jugendliche beschäftigen sich mehr mit Computer, Internet und Handys als mit der greifbaren Umwelt. Das Konsumieren von Medien und Gebrauchsgegenständen ist Alltag. Neu kaufen anstatt zu reparieren geht schneller und ist in der Regel bequemer, wenn selbst das handwerkliche Können fehlt. Allerdings ist das auch ein Kostenfaktor, der nicht sein muss.

Die Absicht der Unterrichtseinheit von Frau Rehak ist das Testen der bestehenden handwerklichen Kompetenzen Nähen, Nageln, Schrauben und Kleben und folglich das Erlernen neuer oder Üben bekannter Fähigkeiten. Währenddessen stand ihre Kunst-Mentorin Frau Sörensen ihr stets mit wertvollen Tipps und Unterstützung bezüglich des Kunstunterrichts zur Seite.

Die Aufgabenstellung für die Schülerinnen und Schüler lautete konkret:

Jeder sucht sich ein Tier aus und notiert in einem Planungsbogen dessen äußerliche

Merkmale, sowie die zu nutzenden Materialien, Werkzeuge und Methoden (handwerklichen Techniken), die sie beim Bauen bzw. Konstruieren des Tieres nutzen möchten. Wichtig war, dass sie verschiedene Materialien durch handwerkliche Techniken zu verbinden lernen.

Dazu standen folgende Materialien und Werkzeuge zur Verfügung:

Zu Beginn der Einheit wurden Sachtexte gemeinsam gelesen aus denen Informationen zu verschiedenen Materialien gesammelt wurden und über die Verarbeitungsmöglichkeiten gesprochen wurde. Vorwissen wurde aktiviert und die Schülerinnen und Schüler wurden an das offene Arbeiten zum Bauen und Konstruieren der Tierplastik herangeführt. Die Wahl des

Materials war in gewohnter Weise individuell wählbar, die Werkzeuge zum Nageln, Schrauben, Kleben und Nähen wurden gestellt, weil die genannten vier Verbindungstechniken im Fokus standen.

Materialbeispiele: Plastik (Tüten, Joghurtbecher, Perlen, Styropor, …), Holzteile in klein und groß, Naturmaterialien (Federn, Stein, Äste, …), Metalle (Draht, Nägel, Schrauben, …) oder diverse Baustoffe. Bereitgestellte Werkzeuge waren Hammer, Schraubenzieher, Nadeln, Kleber (in diesem Fall ein Werkzeug zum Verbinden) und das übliche Bastelwerkzeug wie Schere und Lineal.

Zur Vernissage der Kunstausstellung im Rathaus in Erlensee werden alle Kunstwerke der Schülerinnen und Schüler zu sehen sein. Im Juni 2015 werden dann erst die Tierplastiken der Klasse 6a vor Ort bleiben und im Juli 2015 die der Klasse 6c zu sehen sein.