ILZ - Die individuelle Lernzeit


Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 wurde an der GBS für alle Schülerinnen und Schüler eine tägliche „Individuelle Lernzeit“ (ILZ) eingeführt. Dem Vorschlag der Gesamtkonferenz gaben der Schulelternbeirat und die Schulkonferenz einstimmig ihre Zustimmung.

In der ILZ sollen die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit erhalten, ihre Lernprozesse mehr und mehr individuell zu planen und zu verantworten. Hier können sie zum Beispiel Inhalte üben und wiederholen, persönliche Schwächen abbauen (gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Förderplänen), Versäumtes nacharbeiten, sich auf Prüfungen gezielt vorbereiten, eigene Interessen und Projekte verfolgen. Die ILZ findet in der Klasse statt und wird durch eine Lehrkraft betreut (möglichst oft der/die Klassenlehrer/in).
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Möglich wird das alles durch eine Änderung des Stundenplanrasters. Die regulären Unterrichtsstunden werden um jeweils fünf Minuten gekürzt und der Zeitgewinn in täglich 30 Minuten individuelles Lernen „investiert“. Gleichzeitig wird der Fachunterricht in der Regel in Doppelstunden organisiert.

Das Kollegium der GBS lernte die ILZ im Rahmen einer Fachtagung "Individuell Fördern – Lernen begleiten" am 06.09.2008 in Wiesbaden kennen. Hier stellte die Jakob-Mankel-Schule Weilburg im Rahmen eines Workshops ihr ILZ-Konzept vor. Das "Best-practice"-Modell verlockte auf Anhieb zur Nachahmung, wurde aber dennoch kritisch befragt. Erst nach dem Besuch einer GBS-Delegation in der Jakob-Mankel-Schule wurde eine Entscheidung möglich, da auch die beobachtete Praxis überzeugte.

Inwischen wurde die ILZ durch eine Lehrer- und Schülerbefragung mit mehrheitlich positiven Ergebnissen evaluiert. 

Eine kurze Übersicht über die ILZ gibt die folgende Präsentation.
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