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Austausch mit Polen

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Seit Weihnachten 2006 besteht ein reger Austausch mit der Kopernikus-Schule in Belzyce im Kreis Lublin (Polen). Zuletzt besuchte eine Delegation der GBS Polen im Herbst 2009 . Im Frühjahr zuvor besuchte eine polnische Delegation Erlensee. Im Rahmen eines Comenius-Projektes  konnten beide Schulen auch 2010-2012 weiter eng zusammenarbeiten.
 

Besuch in Krakau, Zakopane und Belzyce im Herbst 2009

Sechs Schülerinnen besuchten Anfang Oktober in Begleitung ihres Schulleiters Wilhelm Dietzel und der Lehrerin Monika Pyka-Straub erneut das östliche Nachbarland. Während beim letzten Besuch die polnische Partnerschule mit ihrer unmittelbaren Umgebung im Mittelpunkt stand, legten die polnischen Gastgeber diesmal Wert auf ein Programm, das die Schönheiten ihres Landes betonte. So ging die die Reise mit der Bahn über Wien zunächst nach Krakau. Am Bahnhof warteten bereits die polnischen Partnerschüler und Lehrerkollegen, von denen die meisten bereits schon Erlensee besucht hatten.

Die alte Handelsstadt Krakau, die wegen ihrer schönen, durch den Krieg nicht zerstörten Altstadt inzwischen Touristen aus der ganzen Welt anlockt, gilt als eine der schönsten Städte in ganz Osteuropa. Ihr Stadtkern steht schon seit 1978 auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste. Hier ging es bei bestem Wetter mit einer geführten Tour zunächst in das 500 Jahre alte jüdische Viertel Kazimierz, dann in den Kern der Altstadt mit dem riesigen Marktplatz, wo sich die Sehenswürdigkeiten konzentrieren. Von hier spazierte man zum wunderschönen Arkadenhof der 1364 gegründeten Jagiellonen-Universität und schließlich zum Burgberg Wawel mit seinem Königsschloss und der Kathedrale.

Von Krakau aus führte die Reise weiter zum Salzbergwerk Wieliczka. Unter Tage staunten die Schülerinnen nicht nur über die plastisch dargestellten Arbeitsbedingungen im Salzbergbau, sondern auch über vollständig ausgestattete Heiligenkapellen und eine beeindruckende Kirche in einiger riesigen Salzkaverne. Spätestens hier wurde die enorme Bedeutung des polnischen Katholizismus für die Menschen des Landes greifbar.

In Poronin bei Zakopane machte die Reisegruppe ihren nächsten Halt. Von hier aus wurde zu Fuß oder mit der Seilbahn die Bergregion der Hohen Tatra erkundet. Stille Bergseen, schroffe Gipfel und weite Blicke ins Land lohnten jede Anstrengung. Selbst das plötzlich kalte, nasse Nebelwetter in 2000 Metern Höhe schreckte niemanden und wurde eher als Herausforderung und neuer Akzent begriffen.

Zum Abschluss führte der Weg die Reisegruppe zur Kopernikus-Schule in Belzyce. Hier gab es einen herzlichen Empfang durch Direktorin Elszbieta Kaszlikowska und die Kolleginnen des Fachbereichs Deutsch, umrahmt von einem musikalischen Programm der Schülerband, das von den Gästen mit viel Beifall bedacht wurde.

Neben dem offiziellen Programm blieb für die Schülerinnen während der gesamten Reise noch Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Die Lehrkräfte nutzten ihre Begegnungen zum freundschaftlichen Austausch über berufliche Themen ebenso wie über Alltagsfragen und Besonderheiten der deutsch-polnischen Beziehungen.

Den letzten Abend verbrachten die Schülerinnen in ihren Gastfamilien, ehe es dann am nächsten Tag per Bahn über Warschau und Berlin wieder nach Hause ging. Beim Abschied dankte Schulleiter Wilhelm Dietzel im Namen aller herzlich für die warmherzige Gastfreundschaft. Schon während der Fahrt ergab sich ein erster Austausch über die vielen gewonnen Eindrücke und ein erstes Fazit: Diese Reise hat sich gelohnt. Es gab viele Gelegenheiten, sich selbst in einer Umgebung zu erproben, deren Sprache man nicht kennt, und der weniger


Besuch aus Polen im Frühjahr 2009

Zehn Schülerinnen der Nikolaus-Kopernikus-Schule in Belzyce (Polen, Kreis Lublin) besuchten im März 2009 die Georg-Büchner-Schule in Erlensee. In Begleitung ihrer Schulleiterin Elzbieta Kaszlikowska und der Deutsch-Lehrerinnen Dorota Maj und Grazyna Korczewicz erwiderten sie den Besuch einer Erlenseer Schülerdelegation im April 2008.
Nach einer langen und anstrengenden Busreise kamen die polnischen Gäste am Rosenmontag in aller Frühe am Frankfurter Hauptbahnhof an, wo sie durch Schulleiter Wilhelm Dietzel und zwei weitere Kollegen empfangen und weiter nach Hanau geleitet wurden. Dort wurden die Schülerinnen von ihren Gastfamilien herzlich begrüßt.

In einem dicht gedrängten Programm lernten die Schülerinnen und die begleitenden Lehrkräfte dann nicht nur die Georg-Büchner-Schule selbst kennen, sondern auch etliche Attraktionen der Rhein-Main-Region. Gleich zum Auftakt wurde der Faschingszug im närrischen Seligenstadt besucht. In den folgenden Tagen standen Büdingen, Gelnhausen und das Hanauer Schloss Philippsruhe ebenso auf dem Programm wie der Flughafen und der Commerzbank-Tower in Frankfurt.
Da Belzyce im Kreis Lublin, einem Partnerkreis des Main-Kinzig-Kreises, liegt, war auch ein Termin bei Landrat Pipa vorgesehen, der sich über den Austausch zwischen der Georg-Büchner-Schule und der Kopernikus-Schule sehr freute und auch für das Gespräch mit Schülerinnen und Lehrkräften ausreichend Zeit reserviert hatte. Der Donnerstag gehörte ganz dem Blick in die Büchner-Schule, wo es Gelegenheit gab, am Unterricht teilzunehmen, sich mit Schülern und Lehrkräften auszutauschen und bei einem großen deutsch-polnischen Koch-Event noch ein wenig näher zu kommen. Mit der Unterstützung engagierter Mütter aus der OASE wurde ein leckeres Menü gezaubert und gemeinsam stilvoll verzehrt.
So wie sie den historischen und kulturellen "Highlights" der Region größtes Interesse entgegen brachten, waren die Lehrerinnen auch an den Besonderheiten des schulischen Betriebes an einer deutschen Gesamtschule außerordentlich interessiert. Dabei konnten sie einiges Neue entdecken und Anregungen für die eigene Arbeit gewinnen. Sprachliche Hindernisse gab es dabei nie, da die polnischen Kolleginnen die deutsche Sprache sehr gut beherrschen. Schulleiter Wilhelm Dietzel hatte zudem die Unterstützung der Lehrerin Monika Pyka-Straub, die fließend Polnisch spricht und bei verschiedenen Führungen souverän dolmetschte.
Neben dem offiziellen Programm blieb für die Schülerinnen auch noch Zeit für gemeinsame Freizeitaktivitäten. Die Lehrkräfte nutzten private Begegnungen und Einladungen zum freundschaftlichen Austausch über berufliche Themen ebenso wie über Alltagsfragen und Besonderheiten der deutsch-polnischen Beziehungen.

Beim Abschied von der GBS betonten alle Beteiligten, dass sie eine vertiefte zukünftige Zusammenarbeit unbedingt wünschen. Schulleiterin Elzbieta Kaszlikowska dankte herzlich für die Gastfreundschaft und lud bereits zum nächsten Gegenbesuch ein, für den sie ein attraktives Programm mit Ausflügen nach Krakau und Zakopane versprach.
Am Ende blieben Tränen nicht aus. Man trennte sich nur ungern von den neu gewonnenen Freunden und versprach ein Wiedersehen in Polen. Mit einer Fülle interessanter Eindrücke und neuer Erkenntnisse, aber auch ein wenig erschöpft traten die polnischen Gäste schließlich die Heimreise an.     (3.3.2009)

Unsere ersten Gäste aus Polen im März 2009
Unsere ersten Gäste aus Polen im März 2009