"Jung und Alt"

AG "Handy für Ältere" 2015/16

Handy-fuer-Aeltere2016

Generationsübergreifende Projekte werden in Erlensee ganz groß geschrieben, von Sandra Wunder / Seniorenbüro der Stadt Erlensee, 20.05.2016

 Nachdem im letzten Jahr in Kooperation mit Schülern der Georg-Büchner-Schule und dem Seniorenbeirat der Stadt Erlensee erfolgreich der Barfußpfad im Hallenbad fertig gestellt wurde, endete im Mai dieses Jahres ein weiteres gemeinsames erfolgreiches Projekt, der Handytreff für Senioren.
Die Damen des Handarbeitskreises der Stadt Erlensee hatten die Idee zu dem Handytreff, denn selbst im hohen Alter von 88 Jahren kann es einem heutzutage noch passieren, dass man das ausrangierte Smartphone der Tochter erbt und es benutzen soll. "Gibt es da Kurse für Senioren?", wurde die Seniorenberaterin der Stadt Erlensee, Sandra Wunder, verzweifelt gefragt. Die gibt es im Umkreis bisher nicht, aber eine Anfrage bei dem Schulleiter der Georg-Büchner-Schule, Marcus Thom, reichte aus, um ihn von einem neuen Projekt Handytreff für Senioren zu überzeugen.
Die Schülerinnen Alicia Kraft, Jamila Pisarew und Aleyna Onhan der Georg-Büchner-Schule erklärten sich schließlich ehrenamtlich bereit, den Senioren einen Nachmittag im Monat während des Schuljahres 2015/16 beim Umgang mit dem eigenen Handy zu helfen, angeleitet von Yasemin Bülbül, Sozialarbeiterin im Fachbereich Familie und Soziales der Stadt Erlensee. Die Resonanz war sehr groß. Regelmäßig fanden sich im Laufe des Jahres mindestens 10 Seniorinnen und Senioren im Rathaus zum monatlichen Handytreff ein, so dass glücklicherweise der "Handycrack" Marcel Credé, eigentlich Schüler der Kopernikusschule Freigericht und ehrenamtlicher Helfer des Team Kinder- und Jugendarbeit Erlensee, zur Unterstützung dazu gewonnen werden konnte. Denn der Ansturm von unterschiedlichsten Fragen auf die Schüler war riesengroß!
Bei der letzten Veranstaltung des Projektes konnten Alicia, Jamila, Alleyna und Marcel die Früchte ihrer Arbeit ernten. Sie erhielten ein Zertifikat für herausragendes ehrenamtliches Engagement von der Stadt Erlensee und einen stolzen Anteil von den an den Treffs eingesammelten Spenden der Senioren.
v.l. Alicia Kraft, Jamila Pisarew und Aleyna Onhan, Marcel Credé, Monika Straub und Yasemin BülbülBürgermeister Stefan Erb im Gespräch mit den Schülern und Senioren Auch Bürgermeister Stefan Erb ließ es sich nicht nehmen, das erfolgreiche Projekt einmal persönlich zu besuchen. Ganz genau wollte er wissen, welche Aufgaben und Schwierigkeiten die Jugendlichen während des Projektes zu bewältigen hatten und war voll des Lobes, nicht zuletzt wegen ihrer Geduld und Zuverlässigkeit: "Ihr seid die Pioniere in einem ganz neuen Feld von generationsübergreifender Zusammenarbeit. Denn von wem sonst, wenn nicht von Euch Jugendlichen, können Senioren besser die vielfältigen Möglichkeiten, die Smartphones bieten, erlernen?"
Der Bürgermeister freute sich besonders darüber, dass nun aufgrund des großen Erfolges geplant ist, das Projekt auszuweiten. Im folgenden Schuljahr 2016/2017 soll der Handytreff fest im Schulplan der Georg-Büchner-Schule verankert werden. Die ebenfalls anwesende Lehrerin Monika Straub erläuterte hierzu: "Projekte wie diese beleben maßgeblich unseren Schulalltag. Normalerweise müssen die Schüler immer von uns Lehrern und Erwachsenen lernen. Aber hier haben sie die Möglichkeit, es umgekehrt zu betreiben, nämlich das zum Teil enorme Wissen aus ihrer eigenen Lebenswelt weiterzugeben. Dabei erhalten sie ein ganz neues Selbstbewusstsein im Schulalltag und über Ihre zukünftigen Möglichkeiten."

Nähere Informationen über die Weiterführung des Handytreffs erhalten interessierte Senioren zeitnah aus der aktuellen Tagespresse oder im Seniorenbüro der Stadt Erlensee bei Sandra Wunder unter der Tel.: 06183/9151-55.

Die AG "Jung und Alt" im Schuljahr 2013/14

Herr Bütev und Frau Großhauser, im 2. Halbjahr auch Frau Ortel, machten sich mit einigen Schülern auf, um aus dem Schulgebäude heraus zu kommen, und Kontakt zu einem ganz anderen Teil der Lebenswelt Erlensees zu knüpfen. Wer sich dafür interessiert: Hier geht es zum Zwischenbericht, den Herr Bütev im April 2014 geschrieben hat.
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