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Schecküber durch Lionsclub

Scheckübergabe des Lionsclubs Main-Kinzig Kontinental

Löwenstark: Der Lions Club Main-Kinzig Interkontinental unterstützt mit 21300 Euro Kinder und Jugendliche in der Region. V. l. n. r. : Club-Präsident Christian Kinner, Roberta Bandel, Lawine e.V., Katja Eisert, Albert-Schweitzer-Kinderdorf, Marcus Thom, Georg-Büchner-Schule, Meryem Westphal, Martina Roth und Nicole Pietschmann vom Brockenhaus und Andreas Plur, Lions Club. Löwenstark: Der Lions Club Main-Kinzig Interkontinental unterstützt mit 21300 Euro Kinder und Jugendliche in der Region. V. l. n. r. : Club-Präsident Christian Kinner, Roberta Bandel, Lawine e.V., Katja Eisert, Albert-Schweitzer-Kinderdorf, Marcus Thom, Georg-Büchner-Schule, Meryem Westphal, Martina Roth und Nicole Pietschmann vom Brockenhaus und Andreas Plur, Lions Club.

Lions Club fördert Talentwerkstatt, Theaterpädagogik und Gruppenangebot für Mädchen

Georg-Büchner-Gesamtschule in Erlensee, Albert-Schweitzer-Kinderdorf und Lawine e.V. profitieren von Adventskalender

In ihrer „Praxis-und-Schule-Klasse“ die Georg-Büchner-Schule Schülerinnen und Schüler gezielt, damit sie ihren Hauptschulabschluss schaffen. Das Kultusministerium finanziert das Lernen in kleinen Gruppen und eine Sozialarbeiterin. Doch es gibt drei kostspielige „Extras“, die wesentlich zum Erfolg beitragen: Eine Talentwerkstatt, ein Sozialkompetenz-Training und „Fit for Job“ kosten etwa 3000 Euro pro Schuljahr.

Dieser Tage hat der Lions Club Main-Kinzig Interkontinental 2000 Euro auf das Konto des Fördervereins der Schule überwiesen. Es ist ein Teil des Erlöses aus dem Benefiz-Adventskalender „Advent im Kinzigtal“, den die Serviceorganisation im letzten Jahr erstmals aufgelegt hat. 21300 Euro sind dabei zusammengekommen, von denen nun Kinder und Jugendliche im Main-Kinzig-Kreis profitieren. „Ohne die substanzielle Unterstützung durch den Lions Club könnten wir diese Projekte nicht verwirklichen. Wir behaupten jedoch, dass diese drei Maßnahmen in jedem Schuljahr dafür sorgen, dass der Eine oder die Andere rechtzeitig das Ruder herumreißt und einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben schafft“, ist Schulleiter Marcus Thom überzeugt. „Wenn man dies bedenkt, sind die Projekte sogar ‚preiswert‘, findet Lions-Präsident Christian Kinner. „Wir helfen gerne dort, wo früh in die Entwicklung von Kindern investiert wird“, begründet er das Engagement für das „PuSch“-Projekt. Die Beratungs- und Präventionsstelle Lawine e.V. hat ebenfalls ein Angebot, das nur über Spenden realisiert werden kann. „Wir richten uns damit an Mädchen im Alter von 14-18 Jahren mit geistiger Behinderung, die mit Grenzverletzungen in Berührung gekommen sind. Das Gruppenangebot bietet einen geschützten Rahmen, in dem sie sich mit Themen der eigenen Identität, die unter anderem auch durch die Behinderung geprägt ist, auseinandersetzen“, erläutert Roberta Bandel von der Lawine. Der Lions Club unterstützt „Platz nehmen“ mit 3000 Euro. Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf kann Kindern und Jugendlichen mit 2000 Euro ein besonderes Angebot machen. „Durch Theaterspiel finden Kinder auf unbelastete Weise Zugang zu Gefühlen und Ausdrucksformen mit und ohne Sprache. Bei vielen Kindern und Jugendlichen, die wir betreuen, ist dieser sensible Bereich der Wahrnehmung durch oft traumatische Erlebnisse verstört. Mit der Theaterpädagogischen Arbeit möchten wir die Verstörung aufbrechen“, erläutert Einrichtungsleiterin Katja Eisert. Das Projekt wird von einem Trauma-Therapeuten zusammen mit einer Theaterpädagogin geleitet.

Neben den drei genannten gehören noch der Malteser Kinderhospizdienst Main-Kinzig (3000 Euro), das Frauenhaus Wächtersbach (5000 Euro) und die Brentanoschule in Linsengericht (1000 Euro) zu den Organisationen, deren Arbeit der Lions Club in diesem Jahr mit dem Adventskalender unterstützt. Für das Titelbild konnte Lions-Mitglied Andreas Plur über Martina Roth, die kunsttherapeutische Leiterin des „KunstRaum“ im Brockenhaus Hanau, die Künstlerin Meryem Westphal gewinnen. Sie hat die gemalte Collage „Advent im Kinzigtal“ gestaltet. Der Verkaufserlös der Kalender konnte in vollem Umfang gespendet werden, weil Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis als Sponsoren unter anderem für die Produktionskosten aufgekommen sind. Lions-Präsident Kinner nutzte die Gelegenheit, den Blick nach vorne zu richten und die nächste Auflage des Benefiz-Kalenders anzukündigen. „Wer sich als Sponsor oder mit Preisspenden beteiligen möchte, ist bereits jetzt willkommen. Auch größere Kalender-Bestellungen etwa für Kunden oder Mitarbeiter nehmen wir schon entgegen“, so Kinner.

 
Interessierte wenden sich per E-Mail an adventskalender@lions-mkk.de