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Französischkurs in Wissembourg

Ausflug Nach Wissemburg am 7.10.2016

Franz-Kurs in Wissembourg
Lohnt es sich, Französisch zu lernen? Diese Frage kann man am besten mit „ja“ beantworten, wenn man sich in Frankreich aufhält und dort mit der Bevölkerung in Kontakt kommt.

Um ihre insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler genau in diese Situation zu bringen und ihnen Gelegenheit zu geben, ihre Französischkenntnisse auch einmal unter „echten“ Bedingungen anzubringen, sprach sich die Lehrerin Nicole Dietz von der Georg-Büchner-Schule in Erlensee mit der Karl-Rehbein-Schule in Hanau ab, charterte für zwei Kurse einen Reisebus und führte eine 14-stündige Exkursion ins Elsaß durch.

Bei schönstem Wetter besuchte die Gruppe zuerst die malerische Stadt Weißenburg unweit der deutsch-französischen Grenze. Die Schüler besichtigen die Kirche, das Salzhaus, das ehemalige Kloster und natürlich auch die vielen kleinen Geschäfte entlang der Hauptstraße. Die Lehrerinnen schonten ihre Schüler nicht. Diese mussten anschließend selbst aktiv werden und die Leute vor Ort ansprechen: Am späten Vormittag erkundigten die Schüler anhand einer Rallye die Stadt auf eigene Faust. Hierbei mussten sie sich beispielsweise informieren, wie viel ein Baguette kostet oder warum der Name „Stanislas“ an Gebäuden oder in Straßennamen allgegenwärtig ist. Zum Mittagessen kamen viele Schüler in einem Flammkuchenrestaurant zusammen.

Wer Frankreich und die Franzosen kennen lernen will, darf das Thema „Essen“ nicht auslassen, auch wenn es für manche eine Mutprobe darstellt: Es wurde Flammkuchen mit Speck, aber auch mit Münsterkäse, mit Champignons oder mit Lachs probiert. Am Nachmittag führte der Weg entlang der Weinberge und durch dichten Wald nach Lembach zum Four à Chaux. Das Four à Chaux ist Teil der Ligne Maginot, einer alten Verteidigungslinie aus dem 2. Weltkrieg. In einer knapp zweistündigen Führung auf Elsässisch wurde den Schülern Ursprung und Nutzen der etwa 5 km langen unterirdischen Ganganlage erklärt, deren schiefe Ebene einzigartig im Nordelsaß ist. Anschließend ging es heimwärts. Leider gab es viele Staus und Baustellen, doch gegen 20 Uhr kamen alle Schülerinnen und Schüler gesund und glücklich an der Schule an.

Von Nicole Dietz